Hintergrund
Spokko ist ein in Polen ansässiges Team von ehrgeizigen Entwicklern, die mit einer sehr anspruchsvollen IP arbeiten. Spokko ist zwar Teil der CD PROJEKT-Familie, aber ein unabhängiges Unternehmen, das die großartige Welt von The Witcher: Monster Slayer auf Smartphones übertragen hat.
„The Witcher: Monster Slayer“ ist ein standortbasiertes Rollenspiel, das Augmented-Reality-Technologie nutzt. Es ist ein rechenaufwendiger Titel, der viele Geräte vor eine Herausforderung stellen würde. Bei der Markteinführung wollte Spokko dafür sorgen, dass sein Spiel möglichst viele Nutzer erreicht und gleichzeitig eine hohe Qualität bietet.
Vorgehensweise
The Witcher: Monster Slayer wurde in Neuseeland mit einem dreiphasigen Softlaunch eingeführt und nach und nach in weiteren Ländern veröffentlicht. Er begann mit der technischen Phase, um die Kompatibilität der Geräte zu prüfen und technische Probleme zu untersuchen. In der zweiten Phase lag der Schwerpunkt auf der Bindung, um besser zu verstehen, ob den Nutzern das Spiel gefällt und wie die Sitzungsdauer verlängert werden kann. In der dritten Phase ging es um die Monetarisierung und darum, ob Spieler bereit wären, für zusätzliche In-Game-Artikel zu bezahlen, und welche Artikel sie interessieren würden. Außerdem wurden viele Spieldaten erhoben, mit denen das Spiel für so viele Geräte wie möglich optimiert und das Spielgleichgewicht sowohl auf neueren als auch auf älteren Android-Geräten verbessert werden konnte.
In der ersten technischen Phase nutzte Spokko den Android Performance Tuner, um die Leistung des Spiels auf verschiedenen Geräten anhand der tatsächlichen Nutzung während des Softlaunches zu bewerten. Außerdem nutzte das Team die Play Console und den Gerätekatalog, um im Laufe der Zeit weitere Geräte hinzuzufügen. Anhand dieser Informationen konnte das Unternehmen Geräte mit geringer Leistung deaktivieren und die App mit Zuversicht auf einer größeren Vielfalt von Geräten veröffentlichen. „Mit APT konnten wir uns vor allem mit den technischen Funktionen der einzelnen Geräte und ihrer Leistung vertraut machen. Außerdem konnten wir Statistiken mit Informationen zu Problemen im Bereich der Hardware mit der schlechtesten Leistung abrufen. Mit APT konnten wir herausfinden, mit welchen Smartphones wir die beste Leistung erzielen“, sagt Kacper Bąk, Lead of Business Intelligence.
Ergebnisse
Anfangs wurden nur Geräte aktiviert, die ARCore offiziell unterstützten. Mit dem Android Performance Tuner konnte das Team einen umfassenden Überblick über die Hardware erhalten, auf der „The Witcher: Monster Slayer“ ausgeführt wurde. Schließlich fügte er viele Geräte hinzu, die ARCore nicht unterstützten. So stieg die Anzahl der unterstützten Geräte in nur zwei Wochen von 520 auf 9.280 an, was zu einer Steigerung der Downloads um 10% führte.
Mateusz Janczewski, Executive Producer, erklärt: „Ursprünglich wollten wir Monster Slayer nur auf Geräten mit ARCore anbieten. Das hätte die Anzahl der Geräte, auf denen Spieler das Spiel herunterladen können, erheblich eingeschränkt. Die Meinungen der Spieler haben uns jedoch dazu veranlasst, nach weiteren Lösungen zu suchen, die die Verfügbarkeit erweitern würden. Wir haben uns dafür entschieden, den Gerätekatalog zusammen mit dem Android Performance Tuner zu verwenden. Ohne diese Technologien könnten wir die Anforderungen der Spieler nicht erfüllen und die Anzahl der mit dem Spiel kompatiblen Geräte nicht in so kurzer Zeit erhöhen.“
In Zukunft plant Spokko, zusätzliche Telemetriedaten zu Qualitätsstufen hinzuzufügen, um zu entscheiden, auf welchen Geräten das Spiel mit normaler oder hoher Qualität wiedergegeben werden soll. Außerdem ist geplant, verschiedenen Bereichen des Spiels Telemetrie hinzuzufügen, um die Leistung verschiedener Teile besser nachvollziehen zu können, z. B. auf der Karte, im Kampf oder während Zwischensequenzen.
Erste Schritte
Informieren Sie sich noch heute über den Android Performance Tuner und erfahren Sie, wie Sie die Reichweite Ihres Spiels steigern und gleichzeitig dafür sorgen können, dass alle Spieler eine hohe Qualität erleben.